Erben suchen, Erbenermittler, Erben ermitteln, Service für Auswanderer, Vorfahren, Ahnen, Flüchtlinge
englishfrançaisespañolčeskypolskiпо-русски
Wir
Erbenermittlung
 
Erbenermittlung
Dr. Hans- J. NOCZENSKI GmbH

Mühlengasse 15
07545 Gera
Anfahrt
Telefon: 0365-4209274
Telefax: 0365-4209275
email:  info@erbenermittlung.de
„Ein Gramm Information wiegt schwerer als tausend Tonnen Meinung.“
Gerd Bacher
Informationen für Nachlasspfleger

 

Wir versenden an ausgewählte Nachlasspfleger/innen seit 2007 zwei­mal jährlich in schriftlicher Form (Email oder Post) In­for­ma­tio­nen u.a. über die neueste Rechtsprechung auf dem Ge­biet der Nach­lass­pfleg­schaf­ten, Vergütung von Nachlasspflegern und Hin­wei­se zur Erben­er­mitt­lung. Das ist ein halbjährlicher Extrakt aus vielen Fach­zeit­schrif­ten. Dieser Service ist kostenfrei. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie auch in den Verteiler auf­ge­nom­men wer­den wol­len.




Nachfolgend Auszüge aus der aktuellsten Ausgabe 1/16:

  • Festsetzung der Vergütung des berufsmäßigen Nachlasspflegers

    Die gerichtliche Festsetzung der Vergütung des Nachlasspflegers, der sein Amt berufsmäßig aus­übt, setzt die minutengenaue detaillierte Darstellung der für die unbekannten Erben entfalteten Tä­tig­kei­ten voraus. Die Schätzung der zu bewilligenden Vergütung ist ausgeschlossen.
    (OLG Celle, Beschluss vom 24. März 2016, Az: 6 W 14/16; BeckRS 2016; ZEV 5/2016, S.288)

  • Vergütung bei Immobilienversteigerung

    Der BGH bekräftigt, dass bei Versteigerung einer zum Nachlass gehörenden Immobilie die Nach­lass­pfle­ger­ver­gü­tung keine bevorrechtigte Forderung gemäß §10 Abs.1, Nr.1, 1a und 2 ZVG ist und dem­zu­fol­ge auch nicht in das geringste Gebot aufzunehmen ist.
    Der Nachlasspfleger kann in diesen Fällen seine Vergütung nur aus weiteren Nachlassaktiva und, sofern diese nicht vorhanden, gegenüber der Staatskasse befriedigen.
    (BGH Beschluss vom 29. Oktober 2015, Az: V ZB 65/15; FamRZ Heft 4/2016, S.303 f.)

  • Aufgebot von Sparkassenbüchern

    In diesem Aufsatz stellt Dr. Johannes HOLZER das Aufgebotsverfahren der Sparkasse und das amts­ge­richt­li­che Verfahren am Beispiel Bayern dar und gibt Entscheidungshilfen für die Wahl des kos­ten­güns­tigs­ten Verfahrens. Aufgrund dieses Inhalts ist dieser Aufsatz zur Lektüre zu empfehlen.
    (ZEV 5/2016, S.249-253)

  • Zinsanspruch des Erben gegen den Erbschaftsbesitzer

    Dem Erben steht gegen den Fiskus als Erbschaftsbesitzer neben dem Anspruch auf Herausgabe des Nach­las­ses ein Zinsanspruch gemäß §§2018, 2021, 812 Abs.1, §818 BGB auch dann zu, wenn der Fis­kus zunächst gemäß §1936 BGB als gesetzlicher Erbe berufen war.
    (BGH, Urteil vom 14. Oktober 2015, Az: IV ZR 438/14; Rpfleger 3/2016, S.155-157)

  • Ansprüche des Erben wegen Zinsnutzung gegen den Fiskus

    Das Gericht bestätigt ebenfalls die Haftung des Fiskus für vereinnahmte und ersparte Zinsen. Diese Zins­for­de­run­gen unterliegen (unabhängig vom Entstehungszeitpunkt) grundsätzlich der kurzen Ver­jäh­rung gemäß §197 BGB.
    Außerdem setzt sich das Gericht mit den Anforderungen (Sachvortrag und Beweisführung) zur Gel­tend­ma­chung einer solchen Zinsforderung auseinander.
    (OLG Bamberg, Urteil vom 29. Februar 2016, Az: 4 U 78/14; ZEV 5/2016, S.288)